Weitere interessante Publikationen findet man auf der Website des BAS (Bundesverband ausländischer Studierender) hier.

 


 

Die Rolle der Verbände Ausländischer Studierender bei der Integration ausländischer Studierender

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Verbände ausländischer Studierender spielen eine wesentliche Rolle bei der Integration und Orientierung der verschiedenen Nationalitäten. Sie sind oft erster „Berater“ ausländischer Studierender, Multiplikator und „Repräsentant“ der jeweiligen Gruppe, Rückzugsmöglichkeit in einer fremden Kultur und Anbieter von Veranstaltungen.
Jedoch stellt sich die Frage, ob diese Verbände die Integration behindern, weil sie dazu beitragen, dass sich geschlossene Communities bilden. Sind sie als Partner nicht geeignet, weil es keine Kontinuität in der Arbeit gibt oder sind die IOs/AAAs zu statisch und zu bürokratisch in ihrer Arbeit?
Der Workshop befasste sich ausgehend vom Selbstverständnis der Vereine ausländischer Studierender, der IOs/AAAs und der Migrant/inn/enorganisationen mit dem Potenzial einer Kooperation zur Integration internationaler Studierender.
Rahmenbedingungen einer Kooperation wurden dabei ebenso diskutiert wie Arbeitsbereiche und die vielleicht notwendigen Abgrenzungen. Ziel war es insbesondere, praktische Wege, Möglichkeiten und Chancen einer Kooperation aufzuzeigen.

 

Leitfragen:


- Welche Ziele verfolgen die verbände Ausländischer Studierender?

 

- Welchen Beitrag können die Verbände ausländischer Studierender zur Integration in das universitäre und soziale Umfeld leisten?

- Welche Potentiale und Schwierigkeiten liegen in Kooperation zwischen Verbänden ausländischer Studierender und den IOs/AAAs?

- Inwiefern sind bereits gewonnene positive Erfahrungen auf andere Universitäten übertragbar?

Zur Bantwortung dieser Fragen und vieler anderer hat die ASV am Workshop zur Zusammenarbeit zwischen den International Offices, Studierendenschaften und Verbänden Ausländischer Studierender und deren Rolle in der Integration Ausländischer Studierender, vom 19-20.Mai.2011 an der Universität Ulm teilgenommen. Dieser Workshop wird vom Bundesverband Ausländischer Studierender organisiert.

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Das ASV-Mitglied Zanda Vevere ist vom 25.03–31.02.2011 als Teilnehmerin einer Delegation der Fachhochschule Magdeburg-Stendal nach Kurdistan-Irak verreist. Das Ziel der Delegation war, die Möglichkeiten der Kooperation mit Ausbildungsinstitutionen in Kurdistan Region (Irak) zu erforschen. Das ASV-Mitglied Zanda Vevere hat an der Uni Nawroz in Dohuk eine Präsentation über das Studium in Deutschland (Voraussetzungen, finanzielle Mittel, soziales Leben, Forschen, Praktikum etc.) gehalten. Darüber hinaus hat die Delegation die deutsche Schule in Erbil und das deutsches Konsulat, sowie eine Frauenrechtsorganisation und die Handelskammer in Dohuk besucht.

 

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Projekt



Nichts fällt vom Himmel! Wir brauchen engagierte Menschen, die helfen, dass Jugendliche Visionen entwickeln, die sie in ihrer Heimat realisieren. Die Verantwortung für unsere Gesellschaft tragen wir alle!

Im Rahmen der transnationalen Jugendinitiative „Wir für uns in Europa“ wollen sowohl benachteiligte als auch nicht benachteiligte Jugendliche im Alter von 17 – 30 Jahren aus Deutschland und Bulgarien (insgesamt vierzehn Personen) innovative Ideen in Bezug auf Inklusion und Partizipation als Weg zu einer europäischen Identitätsfindung entwickeln und darstellen. Von Mai bis Dezember 2010 erleben sie unterschiedliche Formen der Partizipation sowohl auf einer selbst gestalteten sozialen Online-Plattform als auch im Rahmen eines eigenständig organisierten Treffens in Münster/Westf.. Die Teilnehmer/innen setzen sich mit dem komplexen Thema „Inklusion statt Integration“ auseinander, indem sie Möglichkeiten für (lokales) soziales Engagement in der Praxis erleben. Sie verbreiten ihre Erkenntnisse sowohl im Rahmen einer Aufführung in Münster/Westf. als auch vor Ort in der Heimat, indem sie einen selbst gedrehten Dokumentarfilm sowie Fotoausstellung präsentieren. Darüber hinaus unterstützen sie einander, ihre innovativen Ideen zum Thema „Inklusion und aktive europäische Bürgerschaft“ zu entwickeln, ebenso neue Projektideen darzustellen.

Mehr Info unter:

http://europajugend.wordpress.com/

 

 


 

Gesinnungstest - Der sogenannte Terrorabfrage oder geschickter Sicherheitsbefragung ???


Gesinnungstest geht weiter, Innenminister feiert im Landtag

Das Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen hat in der Sitzung des parlamentarischen Innenausschusses vom 29. Oktober auf Nachfrage bestätigt, dass der Gesinnungstest fortgeführt wird.

Das Verwaltungsgericht Münster hatte am 8. Oktober den bisherigen Erlass wegen formaler Mängel für rechtswidrig erklärt. Bisher hielt das Innenministerium es nicht für nötig, rechtsstaatliche Standards auch auf ausländische MitbürgerInnen anzuwenden und sie korrekt über die gesetzlichen Grundlagen der Befragung zu belehren.

Vom Gericht in die Schranken gewiesen, wurde der Erlass bereits am 9. Oktober nachgebessert. Das Innenministerium weist mit dem neuen Erlass die Ausländerbehörden an, bei der Befragung von Ausländern über die Datenschutzgesetze zu informieren. Die vom Verwaltungsgericht angemahnte Zurückhaltung bezüglich der Angemessenheit des Gesinnungstests wurde im neuen Erlass nicht berücksichtigt.

Der Innenminister hingegen feierte das Urteil als Bestätigung für die Rechtmäßigkeit des Gesinnungstests. "Es ist wirklich erstaunlich, dass der Innenminister noch nicht einmal die schriftliche Urteilsbegründung abwarten wollte, bevor er die Ausländerämter mit einem neuen, kaum veränderten Erlass behelligt hat", kritisiert AStA-Sozialpolitikreferent Kurt Stiegler.

Der AStA der Universität Münster appelliert an alle Betroffenen, die Vernichtung ihrer Fragebögen einzufordern. Hierbei spielt es keine Rolle, ob sie vor oder nach dem 9. Oktober befragt worden sind.
Er wird jede Klage zum Thema Gesinnungstest von Studierenden der Universität Münster unterstützen, die dazu führt, den Gesinnungstest endlich inhaltlich überprüfen zu lassen.

Für den AStA der Universität Münster bleiben die inhaltlichen Bedenken gegen der Sicherheitsbefragung weiter bestehen: "Kein Mensch darf unter Generalverdacht gestellt und einer solchen Befragung unterzogen werden", sagte Stiegler, "wir fordern das Innenministerium auf, rechtsstaatliche Kriterien auch auf ausländische MitbürgerInnen anzuwenden."

 

 


 

Stellungnahmen der NRW-Landtagsfraktionen bzgl. des Erwerbs der Hochschulzugangsberechtigung in NRW

 

Die Ausländische Studierendenvertretung (ASV) an der WWU Münster hat an die Landtagsfraktionen in NRW folgende Fragen gestellt und um Stellungnahme gebeten.

1. Wie beurteilen Sie den Rückgang der Zahlen ausländisher Studierenden aus Entwicklungsländern in NRW?

2. Werden Sie sich nach den Landtagswahlen für ausländische Studierende in NRW einsetzen und bei der Suche nach geeignetem Ersatz für die abgeschafften Studienkollegs mitwirken?

 

Stellungnahme - SPD:

 


Die SPD-Landtagsfraktion setzt sich dafür ein, die Studienkollegs wieder
einzuführen, allerdings in reformierter Form. Die Hochschulen müssen zukünftig
besser beteiligt werden. Die Verbindung der Vergabe eines Platzes an einem
Studienkolleg mit einem Studienplatz muss verbessert werden. Es muss darüber
nachgedacht werden, wie ein Studium für ausländische Studierende in NRW
angeboten werden kann und gleichzeitig ein Angebot organisiert wird, das sie
auf die kulturellen und sprachlichen Standards einstellt.

Mit freundlichen Grüßen
Hannelore Kraft

 

Stellungnahme - FDP:

1. Wie beurteilen Sie den Rückgang der Zahlen ausländischer Studierenden aus Entwicklungsländern in NRW?

Hinsichtlich des Entwicklungstrends internationaler Mobilität von Studierenden ist der Veröffentlichung des DAAD/HIS "Wissenschaft weltoffen 2008" zu entnehmen, dass Nordrhein den größten Anteil aller ausländischen Studierenden in Deutschland hat. In Nordrhein-Westfalen studieren derzeit rund 23 Prozent der in Deutschland studierenden Ausländer. An zweiter Stelle steht Baden-Württemberg mit einem Prozentanteil von 14,5 Prozent. Aus der Aufschlüsselung der Herkunftsländer der ausländischen Studierenden ist in Nordrhein-Westfalen im Vergleich zu anderen Bundesländern kein signifikanter Unterschied erkennbar.

Nach Auffassung der FDP ist die Internationalisierung des Studienstandortes Nordrhein-Westfalen ein wichtiger Beitrag zur Innovationskraft unseres Landes. Wir wollen ausländische Studierende gerade auch aus Entwicklungsländern für eine Studiumsaufnahme in NRW begeistern. Aus diesem Grund hat das liberal geführte Wissenschaftsministerium ein Landesstipendienprogramm für Schwellen- und Entwicklungsländer aufgelegt. Dieses Programm soll den besten Bewerbern aus diesen Ländern durch die Sicherung des Lebensunterhalts den Weg zu einem erfolgreichen Studienabschluss an einer nordrhein-westfälischen Hochschule erleichtern. An nordrhein-westfälischen Hochschulen studierten im Wintersemester 2008 / 2009 insgesamt 34.612 Studierende aus Staaten, die in der DAC-Liste der Entwicklungsländer und - gebiete erfasst sind (Fachhochschulen, Kunsthochschulen, Theologische Hochschulen und Universitäten).

2. Werden Sie sich nach den Landtagswahlen für ausländische Studierende in NRW einsetzen und bei der Suche nach geeignetem Ersatz für die abgeschafften Studienkollegs mitwirken?

Für den Wissenschaftsstandort Nordrhein-Westfalen ist die internationale Aufstellung und Vernetzung unserer Hochschulen eine der tragenden Säulen. Dabei ist die Attraktivität unseres Studienstandortes bei qualifizierten ausländischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Studierenden gleichzeitig Ziel und Indikator für die Qualität unserer Hochschulen. Unseres Erachtens sollen die jungen Menschen, die aus dem Ausland an nordrhein-westfälische Hochschulen kommen, hier Vorraussetzungen und Unterstützungsangebote finden, die ihnen ein erfolgreiches Studium ermöglichen. Hierfür will sich die FDP nachhaltig einsetzen.

Die FDP mitgeführte Landesregierung hat deshalb im September 2007 im Rahmen der Reform der des Ausländerstudiums die Auflösung der angesprochenen Studienkollegs beschlossen. Eine Weiterentwicklung des Ausländerstudiums erwies sich als notwendig, um der niedrigen Absolventenquote ausländischer Studierender an unseren Hochschulen entgegenzuwirken. Die Studienkollegs hatten keine qualitativen Auswahlmechanismen und waren nicht in die Hochschulen integriert.

Wir haben Rahmenbedingungen geschaffen, die die Hochschulen in die Lage versetzen, ihre Verantwortung in diesem Bereich anzunehmen und umzusetzen. Hierzu zählt die Auswahl der ausländischen Studierenden durch die Hochschule selbst, vielfältige Angebote, wie Sprach- und Vorbereitungskurse, Propädeutika, Welcom-Center oder andere Maßnahmen zur Förderung und Integration ausländischer Studierender.

Neben dem schon angesprochenen Stipendienprogramm für Schwellen und Entwicklungsländer haben wir zudem noch das Hochschulzugangstipendium für ausländische Studierende auf den Weg gebracht. Für die Anwerbung ausländischer Studieninteressenten durch unsere Hochschulen spielt nach wie vor eine Rolle, dass in vielen Fällen die Sekundarschulabschlüsse nicht unmittelbar zum hiesigen Hochschulzugang berechtigen. Diese Frage hängt nicht - wie häufig vermutet - an der Zuordnung der Herkunftsstaaten zu den Industrieländern oder den Staaten der Entwicklungszusammenarbeit. Zugrunde liegt ausschließlich die jeweilige Dauer und fachliche Schwerpunktsetzung im Schulsystem. Das Hochschulzugangsstipendienprogramm soll den besten Bewerberinnen und Bewerbern aus Staaten, in denen der unmittelbare hiesige Hochschulzugang im Schulsystem nicht erworben werden kann, den Weg zu einem Studium an einer nordrhein-westfälischen Hochschule in der Trägerschaft des Landes erleichtern. Als Teil der Reform des Vorbereitungsangebotes in diesem Bereich, sollen die Hochschulen selbst oder in Zusammenarbeit mit einem Dritten Kurse zur Vorbereitung auf die Feststellungsprüfung zur Erlangung der fachgebundenen Hochschulreife anbieten und für die jeweils Besten ihrer Auswahl die Kurskosten einwerben können.

Die Liberalen wollen die Attraktivität der nordrhein-westfälischen Hochschulen für talentierte ausländische Studierende weiter steigern. Weltweit fehlen zunehmend wissenschaftlich ausgebildete Fachkräfte, um die notwendigen gemeinsamen Anstrengungen zu forcieren, mit denen den globalen Herausforderungen begegnet werden muss. Gleichzeitig sind die Studierenden heute mobiler als je zuvor und suchen weltweit nach den besten Ausbildungsmöglichkeiten. Für alle ausländischen Studierenden gilt: sie sollen in Nordrhein-Westfalen ein Studien- und Betreuungsangebot vorfinden, das zu einem gutem Studienerfolg führt.

Mit freundlichen Grüßen

Ass. iur. Britta Schülke
Wissenschaftliche Referentin für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie
FDP-Landtagsfraktion Nordrhein-Westfalen
Platz des Landtags 1

 

Stellungnahme - Bündnis 90/Die Grünen


 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe ausländische Studierende,

 

gerne nehme ich Stellung zu Ihren Fragen hinsichtlich der Situation ausländischer Studierender in NRW.

 

Wir sind sehr besorgt über die von CDU und FDP ausgelöste Entwicklung, bei der ganze Regionen der Welt vom Bildungsstandort NRW abgekoppelt worden sind.

 

Wir wollen stattdessen dafür sorgen, dass das Land seine Verantwortung für die Entwicklungszusammenarbeit auch im Bildungsbereich wieder ernst nimmt und wieder Strukturen schaffen und Mittel zur Verfügung stellen, damit ausländische Studierende eine gute Chance haben, erfolgreich in NRW zu studieren. Konkret heißt es in unserem Wahlprogramm zur Landtagswahl auf Seite 196/197 unter der Überschrift "NRW als internationaler Bildungsstandort: Studienkollegs müssen wieder zurück": "Schwarz-Gelb hat in NRW als einzigem Bundesland die so genannten Studienkollegs für Studierende aus dem Ausland abgeschafft, mit der Begründung, sie seien ineffizient. Während andere Bundesländer neue Studienkollegs einrichten, legt NRW den Rückwärtsgang ein und verspielt wichtige Standortvorteile auf der globalen Bildungsbühne. Studienkollegs haben bisher eine wichtige integrative Funktion erfüllt und ausländischen Studierenden vor Aufnahme eines Studiums nicht nur beim Erlernen der deutschen Sprache geholfen, sondern auch eine wertvolle Orientierung im neuen Studienland NRW gegeben. Wir Grünen wollen diese umstrittene Entscheidung wieder rückgängig machen und Studierenden aus dem Aus­land auch künftig die Hilfen bieten, die sie brauchen." Den gesamten Text unseres Wahlprogramms finden Sie auch im Internet unter http://www.gruene-nrw.de/fileadmin/user_upload/landesverband/gruene-nrw/aktuelles/2010/ltw/programm/gruener_zukunftsplan.pdf - übrigens liegt unser grüner Zukunftsplan für NRW auch in verschiedenen Sprachen vor - alles unter: http://www.gruene-nrw.de/zukunftsplan.html Ich lade Sie herzlich dazu ein, sich einmal auf der Seite www.gruene-nrw.de  zu informieren. Zu weiteren Fragen läuft ab heute, 18 Uhr auch die Aktion "Drei Tage wach", wo 72 Stunden lang non-stop Fragen beantwortet werden.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Sylvia Löhrmann MdLFraktionsvorsitzende und

 

Sprecherin für Bundes- und Europaangelegenheiten

 

Bündnis 90 / Die Grünen im Landtag NRW

 

Stellungnahme - CDU:


Wir sind uns der Bedeutung des Zugangs ausländischer Studierender auch aus den Entwicklungsländern an unsere Hochschulen bewusst. Deshalb hat die Landesregierung 2008 zwei Stipendienprogramme eingeführt, um den Hochschulzugang und den Studienerfolg ausländischer Studierender in Nordrhein-Westfalen zu verbessern. Ab 2009 können sich ausländische Studieninteressenten ohne direkte Hochschulzulassung um ein Hochschulzugangsstipendium bewerben. Herausragende Studierende aus Schwellen- und Entwicklungsländern werden während ihres Studiums mit einem Landesstipendium gefördert. Das Hochschulzugangsstipendium richtet sich an begabte Studienbewerber aus Staaten, in denen kein unmittelbarer Zugang zu den deutschen Hochschulen erworben werden kann. Sie müssen daher eine so genannte Feststellungsprüfung ablegen. Das Hochschulzugangsstipendium übernimmt die Gebühren der Vorbereitungskurse von bis zu 500 Euro monatlich. Die Förderung erfolgt über eine Dauer von bis zu 10 Monaten. Wenn die Stipendiaten die Prüfung erfolgreich bestehen, garantiert die den Kurs anbietende Hochschule ihnen im Anschluss einen Studienplatz. Mit dem Landesstipendienprogramm für Schwellen- und Entwicklungsländer werden die Erfolgschancen ausländischer Studierender gezielt verbessert. Bachelor-Studierende erhalten 750 Euro monatlich als Zuschuss zu ihrem Lebensunterhalt, Master-Studierende 850 Euro.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Hans-Ulrich Baumgarten

Wissenschaftlicher Referent für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie  sowie Kultur

Antworten der Piratenpartei NRW

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

hier finden sie die Antworten der Piratenpartei Nordrhein-Westfalen zu den Wahlprüfsteinen der ausländischen Studierendenvertretung der Universität Münster. Die Antworten wurden von unserer Landesvorsitzenden Birgit Rydlewski und mir zusammen erarbeitet.

Liebe Grüße,
Bastian Greshake


1. Wie beurteilen Sie den Rückgang der Zahlen ausländischer Studierenden aus Entwicklungsländern in NRW?
Wir finden diesen Rückgang bedenklich. Die PIRATEN in NRW bekennen sich zum Menschenrecht auf Bildung. In diesem Sinne, und auch unter Berücksichtigung unseres Anspruchs, eine internationale Bewegung zu sein, sollten selbstverständlich auch Studierende aus Entwicklungsländern die Chance auf ein Hochschulstudium in Nordrhein-Westfalen haben. Darüber hinaus setzen sich PIRATEN für eine Vielfalt der Kulturen ein und begrüßen es, wenn diese Vielfalt auch an den Hochschulen in NRW vorgelebt wird. Zusätzlich muss eine Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen vereinfacht werden. Oftmals scheitern Bewerber bereits an dieser Hürde.

2. Werden Sie sich nach den Landtagswahlen für ausländische Studierende in NRW einsetzen und bei der Suche nach geeignetem Ersatz für die abgeschafften Studienkollegs mitwirken?
Dass die Studienkollegs in NRW abgeschafft wurden, bedauern wir sehr. Eine Vorbereitungsphase, die sowohl eine integrative als auch eine orientierende Funktion erfüllt, ist in anderen Bundesländern gang und gäbe. Daher werden wir uns gerne in die Suche nach einem Ersatz einbringen.

 

Die Linke. NRW:


„Das Studieren in Deutschland ist sehr teuer, u.a. weil Studiengebühren
eingeführt worden sind. Die Linke. NRW ist für die Wiedereinführung der
staatlichen Studienkollegs, weil sie sehr wichtig sind für die Leute aus
anderen Ländern mit wenigen finanziellen Mitteln.“ (Rüdiger Sagel MdL)